Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 110 Anliegen eingetragen.

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Datum/Ort/Foto

Angriff auf AFD-Mitglied

ID:78483

Gestern am 9.9.18 kam es zu einem Angriff auf ein AFD-Mitglied das am Hbf Plakate aufhängte. Er wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Wie stellt die Stadtverwaltung und die Polizei sicher das die AFD ihren Wahlkampf ungestört ausüben kann ? Wann erfolgt die Distanzierung/Verurteilung dieses Angriff durch den Oberbürgermeister ?

10.09.2018

 Antwort der Kommune:

17.9.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal.


Zur ersten Frage:
Alle Oberbürgermeister-Kandidatinnen und Kandidaten haben die gleichen Möglichkeiten mit demokratisch legitimen Mitteln ihren Wahlkampf zu führen. Der Geschädigte kann Strafanzeige stellen. Das ist bei der örtlichen Polizeidienststelle möglich oder über das Online-Portal www.polizei.brandenburg.de

Zur zweiten Frage:
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam verurteilt jede Art von Gewalt, selbstverständlich auch den hier beschriebenen Angriff.

 

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Datum/Ort/Foto

Gefährlicher Radweg

ID:77973

Ich fahre täglich mit dem Fahrrad aus den nördlichen Stadtteilen nach Potsdam. Auf dem Rückweg steht direkt an der Rückertstraße, die der abbiegenden Hauptstraße folgt, eine Werbetafel, so dass weder ich den Verkehr einsehen kann, noch von Autofahrern, die geradeaus fahren wollen gesehen werde. Da ich mit dem E Bike fahre, muss ich an dieser Stelle immet absteigen, da ich schon mehrere gefährliche Situationen dort beobachtet habe.

03.09.2018
Ortseingang Bornim, Rückertstraße, von der B 273 kommend

 Antwort der Kommune:

13.9.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. Der betreffende Sachverhalt wurde geprüft.

Eine unmittelbare Gefahr durch die Werbetafel kann aktuell nicht erkannt werden. Die polizeiliche Unfallstatistik weist diese Kreuzung ebenfalls als unfallunauffällig aus.
Die dortige Verkehrssituation wird aber auch zukünftig genauer beobachtet und wenn erforderlich Maßnahmen zur Verkehrssicherheitserhöhung eingeleitet.

7.9.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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Datum/Ort/Foto

Umwandlung der Bertha-von-Suttner-Straße in eine Einbahnstraße

ID:77678

Sehr geehrte Damen und Herren, wir Bewohner der Behlertstraße [...] beschweren uns über die seit dem 3. 08. 2018 "dauerhafte" Umwandlung der Bertha-von-Suttner-Straße, zwischen Eisenhartstraße und Hebbelstraße, in eine Einbahnstraße. Wir stellen täglich fest, dass diese Maßnahme für uns Folgen hat, die mit erheblichen Nachteilen und mit keinerlei Vorteilen verbunden ist. Wir Bewohner müssen für den Weg nach Potsdam das gesamte Wohnviertel umfahren und dabei eine Kreuzung und 2 Ampeln in der Alleestraße passieren. In diesem Bereich kommt es ständig zu Verkehrsstaus. Das bedeutet, dass der Weg nach Potsdam und jetzt auch in Richtung Norden zeitlich nicht mehr vorhersehbar ist. Durch die Umwandlung der Bertha-von-Suttner-Straße in die Einbahnstraße besteht eine noch höhere Staugefahr, darunter leiden vor allen Dingen alle Verkehrsteilnehmer aus diesem Wohngebiet. Die Eisenhartstraße wird dadurch natürlich noch stärker frequentiert als vorher. Für die Anwohner kommt es durch das erhöhtes Verkehrsaufkommen zu mehr Lärmbelästigung und Beeinträchtigung durch die Luftverschmutzung der Autoabgase, da sich die Autos vor der Kreuzung stauen. Es entstehen zusätzliche Gefahrensituationen durch die Fahrradfahrer, die die Straße in beide Richtungen, besonders im Berufsverkehr, passieren. Die Bewohner des evangelischen Seniorenzentrums in der Eisenhartstraße sowie viele ältere Anwohner dieses Gebietes können mit ihren Rollatoren die holprigen Bürgersteige nicht benutzen und gehen deshalb auf der Straße, was für sie durch den angestiegenen Verkehr sehr gefährlich ist. Von unseren angemieteten Parkplätzen gelangen wir aufgrund dieser Maßnahme nur über die Eisenhartstraße in die verschiedensten Richtungen Potsdams. Ein Abbiegen wird zusätzlich erschwert, da es in der Eisenhartstraße keine Ampel gibt. Die Ampel in der Alleestraße hat eine zu kurze Ampelzeitschaltung, Rot-Gelb auf der Fahrbahn Richtung Norden, wodurch linksabbiegende Autos tagtäglich Gefahren ausgesetzt sind. Autos nach Norden und Potsdam dürfen nur bei Rotschaltung in der Alleestraße auf diese nach links bzw. rechts abbiegen. Man ist darauf angewiesen, von den Verkehrsteilnehmern auf der Alleestraße in den Verkehr eingelassen zu werden, was so ziemlich aussichtslos ist. Ebenso umständlich ist es, die angemieteten Parkplätze anzufahren. Wir Bewohner der Behlertstraße müssen uns auf dem Weg nach Hause von Norden kommend ebenfalls in den Stau einreihen und belasten diesen erheblich. Vorher konnten wir unsere angemieteten Parkplätze über die Bertha-von-Suttner-Straße von der Friedrich-Ebert-Straße kommend in die Hebbelstraße und Behlertstraße einbiegend erreichen. Damit haben wir u.a. auch zur Stauentlastung beigetragen. Jetzt ist die Anfahrt nur wieder nach Passieren von 2 Ampeln in der Alleestraße und über die längere holprige und schmale Hebbelstraße möglich. Für die Anwohner dieses Teils der Hebbelstraße werden die Beeinträchtigungen durch Lärmbelästigung und Abgase ebenfalls zu einem neuen Problem. Besonders die Bewohner mit einem von der Stadt gemieteten Anwohnerparkausweis, der für das gesamte Viertel Gültigkeit hat, müssen dieses Gebiet u.U. mehrmals umfahren, um einen Parkplatz in Wohnungsnähe zu finden. Die Maßnahme hat zur Verärgerung aller Bewohner der Behlertstraße geführt. Bei Behinderungen des Verkehrs durch Müllautos, gibt es keine Ausweichmöglichkeit und es kommt nochmals zur zeitlichen Einschränkung. Als Berufstätiger ist man an dieser Stelle dadurch nun einem zusätzlichen vorher nicht dagewesenen Umstand zeitlich ausgesetzt. Wer profitiert von dieser Maßnahme? Das von Oktober 2017 bis März 2018 temporär eingerichtete Linksabbiegeverbot in die Behlertstraße sowie das ab März dauerhaft angeordnete Abbiegeverbot war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil kaum ein Verkehrsteilnehmer dieses Verbot beachtet hat, da sich das Verbotsschild nicht vor der Kreuzung sondern erst Mitte der Kreuzung befand. Unseres Erachtens erfolgten wenig bis vielleicht gar keine Kontrollen wie sie jetzt in der Bertha-von-Suttner-Straße durchgeführt wurden. Die Umwandlung zur Einbahnstraßenregelung hat zu keiner Entlastung im Wohngebiet geführt. Durch längere Fahrtzeiten wird hier zusätzlicher Verkehr generiert, es kommt täglich zu mehr Staus und Umweltbelastungen und ist kein effizienter Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Wir bitten um eine sofortige Rücknahme dieser Maßnahme und eine Wiederherstellung der bisher geltenden Verkehrsregeln in unserem Wohngebiet bzw. um eine Neuregelung, die die Bedürfnisse der Bewohner der Behlertstraße berücksichtigt. Mit freundlichen Grüßen [...]

30.08.2018
Nauener Vorstadt
Bertha-von-Suttner-Straße

Umwandlung der Bertha-von-Suttner-Straße in eine Einbahnstraße

 Antwort der Kommune:

24.9.2018 Im Rahmen der Baumaßnahme in der Fr.-Ebert-Straße zwischen Hegelallee und Alleestraße erfolgte im Jahr 2013/2014 eine Umgestaltung des Straßenraumes, u.a. mit behindertengerechtem Haltestellenumbau und der Markierung von Radschutzstreifen. Ferner wurde das Linksabbiegen an der Kreuzung Nauener Tor von der Fr.-Ebert-Straße in Richtung Kurfürstenstraße untersagt. Damit wird dem verkehrspolitischen Ziel entsprochen, den Durchgangsverkehr in der Fr.-Ebert-Straße zu Gunsten der Bevorrechtigung des ÖPNV und des Radverkehr zu minimieren.
Durch die Änderung der Verkehrsbeziehungen in der Fr.-Ebert-Straße ist eine erhebliche Zunahme des vorhandenen Durchgangsverkehrs durch die Behlertstraße zwischen Fr.-Ebert-Straße und Straße Am Neuen Garten erwartet worden. Dies würde einerseits zu Behinderungen der Tram durch Linksabbieger in der Fr.-Ebert-Straße in Richtung Behlertstraße und andererseits auch zu Behinderungen des Verkehrsablaufs durch den einfahrenden Verkehr an der Einmündung Behlertstraße / Am Neuen Garten in Richtung Nuthestraße führen. Die Behlertstraße als reine Erschließungsstraße für das angrenzende Wohngebiet wäre damit übermäßig mit innerörtlichem Durchgangsverkehr belastet.
Aus diesem Grund und durch den Wunsch aus der Politik und Bürgerschaft nach Entlastung des Wohnquartiers und der Behlertstraße wurde ein Verkehrskonzept zur Erschließung der südlichen Nauener Vorstadt erarbeitet. Dabei wurde u.a. kritisch geprüft, inwieweit eine Beibehaltung der Verkehrsführung mit Bündelung des Verkehrs auf den Hauptverkehrsstraßen und gleichzeitiger Beibehaltung der Erschließungsqualität des Wohngebiets Behlert-/ Hebbel-/ Eisenhartstraße möglich ist.
Das Verkehrskonzept sah vor die baustellenbedingte Einbahnstraßenregelung in der Behlertstraße zwischen Hebbelstraße und Eisenhartstraße in Richtung Eisenhartstraße beizubehalten. Die Zufahrt von der Fr.-Ebert-Straße wird erlaubt, um die Erreichbarkeit des Wohngebietes und des Parkplatzes aus dieser Richtung zu sichern. Der Radverkehr kann in der Behlertstraße im Abschnitt Fr.-Ebert-Straße und Am Neuen Garten in beiden Richtungen geführt werden.
Die Erfahrungen aus den baubedingten Sperrungen der Fr.-Ebert-Straße und der Behlertstraße haben gezeigt, dass der Verkehr auf den umliegenden Hauptverkehrsstraßen grundsätzlich abgewickelt werden kann.
Das Verbot des Linksabbiegens an der Kreuzung Nauener Tor von der Fr.-Ebert-Straße Nord in Richtung Nuthestraße entlastet diese Ampelkreuzung. Die freigewordenen Kapazitäten konnten der Relation Hegelallee – Kurfürstenstraße und der ÖPNV-Bevorrechtigung in Nord-Süd-Relation zur Verfügung gestellt werden. Der weggefallene starke Zufluss aus der Behlertstraße an der Einmündung Am Neuen Garten durch den Schleichverkehr führte während der Bauzeit zu einer deutlichen Verbesserung des Verkehrsflusses auf dem Straßenzug Am Neuen Garten und Behlertstraße in Richtung Nuthestraße.
Nach Anpassung der Verkehrsorganisation erfolgte eine Evaluation durch die Stadtverwaltung. Dazu wurden auch Verkehrsbeobachtungen und Verkehrszählungen durchgeführt. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Ziele des Verkehrskonzeptes bzw. der Änderung der Verkehrsorganisation grundsätzlich erreicht wurden. Die Behlertstraße und die Nauener Vorstadt wurden weitestgehend vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Erschließung des Wohngebietes wurde nicht verschlechtert. Durch den deutlich geringeren Durchgangsverkehr ist ein besserer Abfluss auf dem Streckenzug Alleestraße/Am Neuen Garten festzustellen.
In der Fr.-Ebert-Straße konnte die Verkehrsmenge deutlich reduziert und der ÖPNV wird besser abgewickelt. Im Radverkehr ist in dieser wichtigen Nord-Süd-Relation eine deutliche Zunahme seit dem Umbau der Fr.-Ebert-Straße zu verzeichnen. Die Verkehrsbeobachtungen und Verkehrszählungen in der Bertha-von-Suttner-Straße zeigten, dass sich ein Teil des früheren Durchgangsverkehrs aus der Behlertstraße in die Bertha-von-Suttner-Straße verlagert hat.
Die Anregungen und Hinweise aus der Bürgerversammlung zeigten ein differenziertes Meinungsbild zu den vorgeschlagenen Maßnahmen. Aus diesem Grund wurde eine stufenweise Umsetzungvon Maßnahmen vorgesehen. Im ersten Schritt wurde ein temporäres Verkehrszeichen –vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus- in der Fr.-Ebert-Straße im Oktober 2017 eingerichtet und durch Verkehrsbeobachtungen und –zählungen evaluiert.
Ab März 2018 wurde das Abbiegeverbot ganztags angeordnet. Verkehrsbeobachtungen und Verkehrszählungen haben jedoch gezeigt, dass sich weder die Verkehrsmenge noch der Durchgangsverkehrsanteil reduziert haben. Die Polizei führte Kontrollen im Rahmen ihrer personellen Kapazitäten durch. Durchgängige Kontrollen durch die Polizei sind nicht leistbar. Wenn eine Maßnahme nur durch ständige Kontrollen durchgesetzt werden kann, muss diese als nicht wirksam eingestuft werden. Aufgrund der fehlenden Wirkung des Verkehrszeichens –vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus- wurde Anfang August die Einbahnstraßenregelung in der Bertha-von-Suttner-Straße, zwischen Hebbelstraße und Eisenhartstraße, umgesetzt. Die Maßnahme wurde, wie die vorhergehenden Maßnahmen als Verkehrsversuch angeordnet und wird in den nächsten Monaten evaluiert.

31.8.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. es wurde zur Beantwortung an den zuständigen Bereich weitergeleitet. Bitte haben Sie bis dahin etwas Geduld.

 

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