Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

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Straßenbeleuchtung oberer Kossätenweg, Golm

ID:61924

Die Straßenbeleuchtung im Kossätenweg ist nur vorhanden zwischen Geiselbergstraße und Ritterstraße. Kurz nach der Ritterstraße bis zum Bahnhof ist es abends stock dunkel, so dass man nicht sehen kann wo man lang läuft bzw. Schlaglöcher sind. Darüber hinaus sind Fußgänger für Autofahrer und Radfahrer schlecht zu erkennen. Eine Straßenbeleuchung ist hier zwingend erforderlich, da auf dieser Strecke viele Fußgänger (Schulkinder, Studenten, Arbeitnehmer, Spaziergänger) zum Bahnhof, der Bushaltestelle, Uni oder Rewe unterwegs sind. Wann werden Laternen aufgestellt.

26.01.2018
Kossätenweg in Potsdam-Golm zwischen Ritterstraße und Bahnhof

 Antwort der Kommune:

1.2.2018 Laut Kommunalabgabengesetz, sind die Anlieger bei Errichtung einer Straßenbeleuchtungsanlage zu einer finanziellen Beteiligung an der Baumaßnahme verpflichtet.

Resultierend aus dem Maßnahmeplan Golm wurden 2016 durch den Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen alle Anlieger (Grundstückseigentümer) über die geplante Errichtung einer Straßenbeleuchtungsanlage im östlichen Teil des Kossätenweges informiert und gebeten, sich innerhalb eines Monats nach Zugang des Schreibens gegen oder für die geplante Baumaßnahme auszusprechen. Das Ergebnis der Anliegerbeteiligung sah kein Einvernehmen mit den Bürgern vor.
Der von den Bürgern in der Anhörung mehrfach vorgetragene Ablehnungsgrund war, dass eine Beleuchtung nicht benötigt werde.
Langfristig wird die Landeshauptstadt Potsdam erneut eine Anliegerbeteiligung durchführen und bei einem positiven Votum die Beleuchtungsanlage errichten.

26.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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Datum/Ort/Foto

Moschee / Freitagsgebet

ID:61389

In der PNN vom 4.8.2017 las ich dass als Ersatz für die viel zu klein gewordene Moschee Am Kanal ein ehemaliges Heizhaus in der Umgebung der alten Moschee gefunden wurde und dass die Freitagsgebete ab Herbst dort und nicht mehr in der Biosphäre stattfinden würden. Ist es richtig dass die Freitagsgebete jetzt aber weiter in der Biosphäre stattfinden und dass die Stadt dafür jedes mal 1500€ zahlt?

20.01.2018

 Antwort der Kommune:

16.2.2018 Bis zum Sommer 2016 gab es für den Verein der Muslime in Potsdam keine Lösung des Raumproblems. Eine intensive Suche der Verwaltung gemeinsam mit dem Verein der Muslime hatte zuvor keine geeigneten Räume ergeben. Da das Freitagsgebet der Muslime ein zentraler Anker in der Religion ist, kam es zeitweilig vor, dass sich Betende auf dem Gehweg vor den derzeitigen Räumen Am Kanal versammelten und außerhalb der Vereinsräume, auf dem öffentlichen Fußweg, beteten. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz der Gesundheit der Betenden besonders in den kalten Monaten wurde deshalb die Orangerie in der Biosphäre angemietet. Der Verein der Muslime weicht nun für seine Freitagsgebete dorthin aus.

Es ist richtig, dass die Biosphäre für die Anmietung der Räume der Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskosten in Höhe von rund 1.515 Euro berechnet; die Landeshauptstadt Potsdam wird dabei durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur durch eine anteilige Finanzierung maßgeblich unterstützt.

Im vergangenen Sommer wurde gemeinsam mit dem Verein der Muslime die Idee entwickelt, ein Heizhaus, das sich am Standort der aktuellen Vereinsräume Am Kanal befindet zur Erweiterung zu nutzen. Im Moment wird das Heizhaus mit erforderlichen Reparatur- und Instandsetzungen für eine Nutzung als Vereinsraum vorbereitet.

1.2.2018 Vielen Dank für die Anfrage. Sie wurde zur Beantwortung an den zuständigen Bereich weitergeleitet. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

 

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Datum/Ort/Foto

Veröffentlichungen von Meldungen im Maerker zum Thema Sperrmüll

ID:61299

Ich schätze den Maerker und Ihre Arbeit sehr. Gerade die offene transparente Möglichkeit, Probleme zu aufzuzeigen und Ihre schnelle Reaktion hat für Bürger sehr viele Vorteile. Man konnte sein Problem melden oder recherchieren, ob es bereits jemand gemeldet hatte und sehen, wann es wie gelöst wurde. In ganz wenigen Fällen erfolgt eine Kürzung oder Nichtveröffentlichung von Meldungen. Wenn ich allerdings Ihre Antwort zu der Meldung ID 60612 als Anwohner dieser Stadt lese, bin ich sehr erstaunt. Auf Grund von „Mehraufwand“ wird hier darum gebeten auf weitere Meldungen „zu verzichten“ und man teilt gleich mit, keine weiteren Meldungen mehr „zu veröffentlichen“. Ihr Rat ist sicherlich aus praktischen Gründen nachvollziehbar. Denken Sie nicht, dass Ihre Antwort beim Bürger das Gefühl hinterlässt, das Spermüll-Problem im Schlaatz ist so gross, wir haben keine Lösung und resigniert und möchten die Öffentlichkeit das nicht unbedingt mitteilen? Sollte es nicht Sinn des Maerker sein, dass Potsdamer Bürger ihrer Stadtverwaltung jedes Problem offen und transparent aufzeigen können und keine „Vorauswahl“ oder „Zensur“ stattfindet? Sollte im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit es nicht auch Ziel des Maerker sein, Bürger dazu zu ermuntern, Missstände zu melden und Vertrauen in die Stadtverwaltung aufzubauen? Sollte man im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nicht Anwohnern, Medienvertretern, Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und Kandidaten der anstehenden Oberbürgermeisterwahl die Gelegenheit zu geben, im Maerker geschilderte Probleme ungefiltert und unzensiert zu lesen, um sich vielleicht ein eigenes Bild über die Sorgen der Bürger und die Art und Weise des Umgangs hiermit machen?

19.01.2018

 Antwort der Kommune:

25.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal.

Die Landeshauptstadt Potsdam nutzt den Maerker  seit 2010, um transparent die Hinweise aus der Einwohnerschaft zu bearbeiten und um schnelle Problemlösungen herbeizuführen. Bei dem genannten Hinweis mit der ID 60612 haben wir darum gebeten die vielen Hinweise zu Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz möglichst in einer E-Mail zu bündeln und direkt an den bearbeitenden Bereich zu übersenden. Damit wollen wir sicherstellen, noch schneller und effizienter handlungsfähig zu sein.

Beim Maerker und auch beim MaerkerPlus wird keine Vorauswahl oder Filterung vorgenommen. Alle Hinweise im Maerker werden veröffentlicht, sofern sie den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen und sich gemäß der Netiquette verhalten wird. Im MaerkerPlus können die Eintragenden selbst entscheiden, ob das Anliegen veröffentlicht werden soll oder nicht.

Wie auch in der Beantwortung des Hinweises auf dem Maerker-Portal beschrieben, ist sich die Landeshauptstadt Potsdam der besonderen Problematik von Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz bewusst und handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, um dem Problem entgegenzuwirken.

 

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