Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 110 Anliegen eingetragen.

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

ÖPNV in Potsdams Norden

ID:60710

Für Groß Glienicker ist die Nutzung des ÖPNV (Groß Glienicke - Potsdam, 638, 604, Strassenbahn) komplizierter geworden. Insbesondere die Fahrt Potsdam->Groß Glienicke ist mit vielen Problemchen verbunden. Um die Akzeptanz zu erhöhen und das Angebot zu verbessern, könnten folgende Dinge in Angriff genommen werden: Erstellen eines Pendlerfahrplans und Zustellen dieses Dokuments an alle Haushalte in GG (nicht alle Büger haben/nutzen online die App) Anzeige an den Anzeigetafeln, mit welcher Strassenbahn der Kunde Anschluss an den jeweiligen Bus erhält (somit könnte die Wartezeit in der Stadt verbracht werden und nicht an der ungemütlichen Endhaltestelle der Strassenbahn Campus Jungfernsee) Enge Absprache Strassenbahn/Bus, damit der Bus gegebenenfalls auf eine verspätete Strassenbahn (die als Anschlussbahn ausgewiesen ist) warten kann Verkürzen des Wartens am Campus Jungfernsee im Freien durch möglichst zeitiges Vorfahren der Busse (gerade jetzt im Winter ist das sehr wichtig) Aufwerten der Endhaltestelle durch einen Kiosk in Kombination mit Fahrkartenverkaufsschalter, Wartehalle oder ähnliches (Kunden sind am Campus Jungfernsee Wind und Wetter ziemlich ausgeliefert) Bitte informieren Sie den Ortsbeirat Groß Glienicke, welche Maßnahmen in Angriff genommen werden könnten.

12.01.2018

 Antwort der Kommune:

4.7.2018 Mittlerweile hat die Stadtverordnetenversammlung am 6. Juni 2018 einen Beschluss zu dem Thema gefasst, der wie folgt lautet:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt rasche Verbesserungen der ÖPNV-Verbindung von Groß Glienicke in die Potsdamer City zu veranlassen.
Über die eingeleiteten Maßnahmen und die Auswirkungen hinsichtlich Fahrgastzahlen, Fahrgastzufriedenheit und Fahrtzeiten bis zum Hauptbahnhof ist dem Ortsbeirat Groß Glienicke und dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr bis Juni 2018 Bericht zu erstatten.
Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen zu berücksichtigen:
1. Die Straßenbahnen, die Anschluss an Busse nach Groß Glienicke haben, sind in ihrer Fahrzielanzeige entsprechend zu kennzeichnen.
2. Die vorhandenen Lauflichtanzeigen an den größeren Haltestellen sind mit der Angabe zu ergänzen, welche Straßenbahnen direkten Anschluss nach Groß Glienicke haben.
3. Es ist zu prüfen, ob es nachmittags weitere Spitzenzeiten der Fahrgastbelegung gibt, für die eine Wiedereinrichtung direkter Busverbindung bis zum Hauptbahnhof zusätzlich zur Straßenbahn gerechtfertigt werden kann sowie in den Abendstunden, wo der Bus nur einmal stündlich fährt.
4. Die Umsteigebeziehung am Campus Jungfernsee ist zu verbessern. Den Fahrgästen ist ein direkter Umstieg in die weiterfahrenden Fahrzeuge zu ermöglichen.
5. Die Unterstellmöglichkeit für auf Anschluss wartende Fahrgäste ist zu verbessern.
6. Die Möglichkeit zu prüfen ein barrierefreies WC zu bauen und die Möglichkeit zu prüfen eine Verkaufseinrichtung (Kiosk/Automat) zu errichten.

Dieser Beschluss ist öffentlich bekannt und kann online eingesehen werden unter http://svm002.potsdam/bi/vo021.asp

23.4.2018 Das Anliegen bezüglich der von Ihnen angesprochenen Missstände des öffentlichen Personennahverkehrs in den Potsdamer Norden (insbesondere zwischen Campus Jungfernsee und Groß Glienicke) wird derzeit noch intensiv in den politischen Gremien sowie im Ortsbeirat Groß Glienicke diskutiert.Diese Debatte können Sie online im Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Potsdam verfolgen unter http://svm002.potsdam/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27769

Eine Entscheidung wurde zu diesem Anliegen noch nicht beschlossen. Sobald eine Entscheidung vorliegt, wird sie hier über MaerkerPlus bekannt gegeben.

16.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde zur weiteren Bearbeitung an die Verkehrsbetriebe in Potsdam weitergeleitet.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Leben im Schlaatz

ID:60600

„...Die geringste Lebensqualität gibt es dagegen im Schlaatz...“ (aus der Bürgerbefragung 2017, in der MAZ vom 14.12.2017) Die Probleme kann jeder sehen - hier nur 3: Sperrmüll – Darüber wurde hier schon geschrieben, die bisherigen Bemühungen sind anerkennenswert reichen aber überhaupt nicht aus. In keinem anderen Stadtteil gibt es das so massiv: Überall wird immer wieder und immer wieder Müll hingeschmissen. Dies kann nur an einer völlig fehlenden Identifizierung mit dem Kiez bei einem Großteil der hier Wohnenden liegen. Für andere die hier wohnen (müssen) ist der alltägliche Anblick von Müllhaufen unerträglich! Die Außenwirkung des Schlaatzes ist entsprechend. Es muss ein Konzept entwickelt werden das die Entfernung des Mülls in kurzen Intervallen sichert, die Kosten müssen natürlich entsprechend umgelegt werden. sehr ungepflegte Gebäude – Eine Komplettsanierung aller Häuser ist unrealistisch, aber ordentlich und sauber möchte es überall sein – am Schlaatz ist dies an vielen Stellen nicht so. Schon wenn man die Hauptstraße „An der Alten Zauche“ durch die auch eine Buslinie führt entlang fährt oder geht fallen über Jahrzehnte vernachlässigte Fassaden mit äußerst unansehnlichen Balkonen auf. Diese Gebäude (An d.A.Zauche Nr.: 18,20,22,24,26,28,36,38,40,42, Kopfbauten Schilfhof 1 und Milanhorst 2) gehören allesamt der ProPotsdam GmbH. schlechte Wege – Insgesamt sind viele Wege in schlechtem Zustand (z.B. der Weg an der Rückseite von Falkenhorst 16 – 26). Die ärgsten Stolperstellen werden zwar auch nach entsprechenden Hinweisen ausgebessert, allerdings muss auch im Hinblick auf ältere Bewohner die es auch im Schlaatz gibt das Wegenetz dringend systematisch überarbeitet werden.

10.01.2018
Schlaatz

 Antwort der Kommune:

25.1.2018 Vielen Dank für das eingegangene Anliegen vom 11.01.2018. Im zitierten Artikel der MAZ vom 14.12.2017[1] findet sich eine verknappte Darstellung der Ergebnisse des zugrundeliegenden Berichtes, welche den auch im Anliegen dargelegten komplexen Problemlagen nur in Teilen gerecht wird. Die Umfrage „Wohnen in Potsdam 2017“[2] wurde unter Teilnahme eines im Vergleich zu 2015 gestiegenen, jedoch immer noch sehr geringen Anteils von 86 Befragten (5,7 % der Einwohner des Stadtteiles mit Hauptwohnsitz) durchgeführt. Ein anderer Zeitungsartikel fasst es folgend: „In Potsdam lebt es sich prima – vor allem, wenn man denn eine bezahlbare Wohnung in einem schönen Stadtteil gefunden hat.“[3] Hierin verdeutlicht sich die augenscheinliche Bedeutung von individueller Zufriedenheit, sozioökonomischen Rahmenbedingungen, leistbarem Wohnraum und der Attraktivität des Stadtteils. Dem Bericht ist zusätzlich zu entnehmen, dass der Schlaatz durchschnittlich die geringsten Kaltmieten (5,80 Euro/m² pro Monat, bei einer Mietbelastungsquote von 31,7 % und damit über dem vergleichsweisen stadtweiten Mittel von 27%) sowie die kleinsten Wohnungen. Der Schlaatz weist die geringsten Einkommen auf. Die Armutsgefährdungsgrenze liegt bei entsprechend bei 23,2 % (15,5 % im stadtweiten Durchschnitt; bei einem Nettoäquivalenzeinkommen von 1 300 Euro/Monat).

Der angesprochene Bericht legt eine geringfügige Verbesserung der Lebensqualität im Schlaatz gegenüber 2015 dar, wenngleich insgesamt ein Rückgang seit 2013 besteht und sich der Stadtteil auf dem letzten Platz der Umfrage befindet.  

Zum Thema Identifikation sind folgende Schlussfolgerungen zu entnehmen:

- „Mit zunehmender Wohndauer in Potsdam wächst auch die Verbundenheit mit dem eigenen Stadt- bzw. Ortsteil.“ Der Schlaatz ist geprägt durch eine hohe Fluktuationsrate, d.h. einem schnellen Austausch der Bewohnerschaft und einer entsprechend erforderlichen Integrationsleistung.

- „Eigentümer („sehr stark“: 26,1 %) fühlen sich eher mit ihrem Stadt- bzw. Ortsteil verbunden als Mieter (16,0 %).“ Der Schlaatz ist geprägt durch Mietwohnungsbau. Dennoch ergibt sich im gesamtstädtischen Vergleich eine überdurchschnittliche Zufriedenheit mit dem Wohnungsangebot.

- „[…] Die Verbundenheit mit der Stadt Potsdam ist höher als mit dem eigenen Stadt- bzw. Ortsteil.“ Diese Beobachtung wird auch in Potsdam West, Innenstadt und Nördliche Vorstädte deutlich. Mit dem Vereinsleben sind Teilnehmende der Umfrage im Schlaatz unzufriedener als Befragte aus anderen Sozialräumen, jedoch wird die Soziale Infrastruktur in . Hier stellt sich einerseits die Frage der Angebotsstrukturen, andererseits aber auch nach der bürgerschaftlichen Bereitschaft sich für den Stadtteil zu engagieren. Beispielsweise war auch die Beteiligung an der Visionenwerkstatt (10.- 13.10.2017; http://www.schlaatz2030.de/ ) leider ausgesprochen gering. Dem Bericht ist zudem zu entnehmen, dass die Verbundenheit im Schlaatz leicht gestiegen ist. Dem gegenüber steht eine schlechte Außenwahrnehmung/Image.

- Zudem wird deutlich, dass der Schlaatz in den Bereichen Grün- und Erholungsflächen, Attraktivität des Stadtteils sowie Sauberkeit auf Straßen und Plätzen und öffentliche Sicherheit/ Schutz vor Kriminalität unterdurchschnittlich abschneidet. Insgesamt stieg die Zufriedenheit im Stadtteil im Vergleich zu 2015 um fünf Plätze. Er verbleibt jedoch unterdurchschnittlich, aber innerhalb der Veränderung 2015 zu 2017 steigt er vor die Stadtteile Bornim/Nedlitz/Grube, Templiner und Teltower Vorstadt/Hauptbahnhof, Kirchsteigfeld und Nördliche Ortsteile/Sacrow.

Es wird deutlich, dass sich hierdurch eine komplexere Sichtweise auf die Themen Identifizierung mit und Lebensqualität im Stadtteil ergibt.

Die Visionenwerkstatt, die von vier Wohnungsunternehmen des Verbundes „Stadtspuren“ ausgeschrieben und beauftragt und in Kooperation mit der Stadtverwaltung durchgeführt worden ist, war ein Mittel, um sich vor einer Konkretisierung weiterer Überlegungen zu einem Leitbild oder gar zu konkreten Maßnahmen erst einmal sehr grundsätzlich mit der künftigen Entwicklung, den bestehenden Herausforderungen sowie Chancen und Möglichkeiten des Stadtteils, insbesondere auch seines gegenwärtigen und künftigen gesamtstädtischen Funktion aber auch seines Images auseinanderzusetzen. Sie stellt keine unmittelbare Planung für die Umgestaltung des Stadtteils dar. Vielmehr bildet dieses Format den Einstieg, gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen sowie der aktiven Mitwirkung der Bewohner, eine langfristige Entwicklungsstrategie für den Stadtteil zu erarbeiten, welche den neuen Herausforderungen gerecht werden kann.

Eine dieser Herausforderungen ist der angesprochene Sanierungstand: Derzeit plant die ProPotsdam mit einer Investitionssumme von 200 Mio. € die Sanierung des gesamten Bestandes im Stadtteil bis voraussichtlich 2033. Die Visionenwerkstatt versuchte hierbei diese Rahmenbedingungen in einen integrierten Handlungsansatz einzubinden, welcher den komplexen Problemlagen entspricht.

Das Wegenetz im Schlaatz wurde seit 1997 in weiten Teilen erneuert und qualifiziert. Die Pflege und Instandhaltung sind entscheidende Aufgaben, um diesen Stand zu erhalten und zu verbessern. Die Sauberkeit der Freiflächen beeinflusst merklich die Attraktivität des Stadtteiles. Für die Pflege der Freiflächen wurde bereits eine Vereinbarung zwischen Stadtverwaltung und Wohnungsunternehmen geschlossen. Diese sollen in den kommenden Monaten erneuert werden.

Eine umfassende Gehwege-Zustandsanalyse wurde 2012 erstellt und auf deren Basis die Instandhaltung und Erneuerung geplant und vorgenommen. Eine Fortschreibung ist geplant. Zudem ist die Qualifizierung, beispielsweise die Umgestaltung der „Langen Linie“ zwischen Magnus-Zeller-Platz und Schilfhof, welche bereits in der „Fortschreibung des Verstetigungskonzeptes Soziale Stadt am Schlaatz“ für den Zeitraum 2018-2020 aufgenommen wurde, vorgesehen. Konkrete Planungen sollen, im Rahmen der Konkretisierung der stattgefundenen Visionenwerkstatt und der dazu erfolgenden Bürgerbeteiligung in diesem Jahr, erarbeitet werden. Unabhängig davon wird geprüft, ob kurzfristig Maßnahmen der Gefahrenabwehr erforderlich sind.

11.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Größerer Fahrradständer für Groß Glienicke

ID:60346

In Groß Glienicke sind an der Kreuzung Sacrower Allee und Bergstraße 2 Bushaltestellen. Hierher fahren viele Fahrgäste erst einmal mit dem Fahrrad. Aber es fehlen geeignete Abstellmöglichkeiten. Siehe Foto vom 4.1.2017, also zur Winterzeit. Im Sommer ist die Frequenz noch höher. Hier sollte Abhilfe geschaffen werden.

08.01.2018
Groß Glienicke, Sacrower Allee Ecke Bergstraße

Foto

 Antwort der Kommune:

16.1.2018 Vielen Dank für Ihren Hinweis. Der Bedarf an der Haltestelle Sacrower Allee/R.-Wagner-Straße ist bereits bekannt und steht auf der Bearbeitungsliste für die Erweiterung von Fahrradparkern. Die Umsetzung ist für 2018 vorgesehen.

11.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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