Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 95 Anliegen eingetragen.

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Verbindung Siegward-Sprotte-Str - Potsdamer Straße?

ID:90004

Sehr geehrte Damen und Herren, aktuell ist das Grundstück Potsdamer Straße 169 beräumt worden. An dieser Stelle wäre prinzipiell eine Durchfahrt von der Siegward-Sprotte-Str zur Potsdamer Straße möglich (siehe Kartenausschnitt). Eine Durchfahrt an dieser Stelle hätte den Vorteil, dass die Katharinenholzstraße in der Höhe Haeberlingweg mit Pollern getrennt werden könnte, um den erheblichen gebietsfremden Durchgangsverkehr über die Katharinenholzstraße und Ribbeckstraße zu unterbinden. Meine Frage lautet: ist es geplant, eine Durchfahrt von der Siegward-Sprotte-Str zur Potsdamer Straße zu öffnen?

12.02.2019
Potsdam Bornstedt

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 Antwort der Kommune:

5.3.2019 Im Zusammenhang mit der Bebauungsplanung des Wohngebietes um die Siegward-Sprotte-Straße wurden die zulässigen Nutzungen der darin befindlichen öffentlichen Straßen geprüft und festgelegt. Der Abschnitt der Siegward-Sprotte-Straße zwischen Wendehammer und Potsdamer Straße wurde dabei nur für die Nutzung durch Fuß- und Radverkehr gewidmet, d.h., das Kfz-Verkehr dort nicht zugelassen werden kann. Neben der Vermeidung von Durchgangsverkehr durch die S.-Sprotte-Straße war dafür ausschlaggebend, dass eine weitere Kfz-Anbindung an die Potsdamer Straße aus Sicherheitsgründen insbesondere gegenüber dem Rad- und Fußverkehr dort für nicht sinnvoll erachtet wurde.

Zur Problematik des Stauausweichverkehrs in der Katharinenholzstraße (und anderen Straßen des Stadtgebietes) wird noch in diesem Jahr eine separate Untersuchung durchgeführt. Dabei wird geprüft, ob es in dieser Straße ein Handlungserfordernis gibt und mit welchen geeigneten Maßnahmen ggf. reagiert werden kann.

19.2.2019 Vielen Dank für Ihre Anfrage auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet.

 

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Nichtraucherschutz an Haltestellen

ID:89765

Sehr geehrte Damen und Herren, es gab vor einigen Jahren Versuche, Nichtraucher an Haltestellen zu schützen. Jeder kann sich vorstellen, dass es sehr unangenehm ist, wenn das Haltestellenwartehäusschen voll ist und jemand raucht dort. Alle (auch Kinder) sind vom Rauch betroffen. Spricht man die rauchende Person an, wird man abgewiesen. Wie kann ein Rauchverbot an Haltestellen durchgesetzt werden? Bitte leiten Sie mein Anliegen, falls erforderlich, weiter.

07.02.2019




 Antwort der Kommune:

19.2.2019 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Die Forderung nach einem Rauchverbot an Haltestellen wurde bereits mehrfach in der Stadtverordnetenversammlung sowie in der Verwaltung zusammen mit dem Verkehrsbetrieb in Potsdam thematisiert.

Leider konnte das Verbot bisher nicht durchgesetzt werden. Ihr Anliegen wurde in die Bearbeitung aufgenommen. Bitte haben Sie etwas Geduld bis zur Beantwortung.

 

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Gegen Plünderungen Abhilfe schaffen!

ID:89220

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin täglich viel in der Stadt unterwegs und muss feststellen, dass seit einigen Monaten das Phänomen der "überfüllten" Altkleidercontainer erheblich zugenommen hat, zzt. schön zu beobachten in der Albert-Einstein- und der Kiezstraße. Auch im Maerker sind diese Meldungen häufig (und die stammen zum kleinsten Teil von mir). Dass es sich dabei aber nicht um einfache Überfüllung, sondern um Plünderungen durch Diebesbanden handelt, kann man schon daran erkennen, dass nach einem solchen Besuch durch "Unbekannte" die als Diebesbeute verschmähten Textilien wie Bettwäsche u. dgl. in großen Haufen um den Container im Dreck herumliegen und dadurch zu unbrauchbarem Müll werden. Ich habe auch schon einmal solch eine mit großen, gut gefüllten Tragetaschen ausgerüstete Gruppe "Unbekannter" bei ihrem Tun beobachtet und angesprochen, wodurch die sich aber nicht stören ließen. Ist Ihrerseits geplant, dem irgendwie abzuhelfen? Es handelt sich ja um Straftaten, das Zeug wird zum Verkauf gestohlen und nicht etwa aus bitterer Armut. Wahrscheinlich ist das nur möglich, wenn den Aufstellfirmen die Genehmigung dafür entzogen bzw. nicht verlängert wird. Oder sehen Sie ggf. eine andere Möglichkeit?

31.01.2019

 Antwort der Kommune:

14.2.2019 Vielen Dank für Ihre Hinweise.

Bei Alttextilien aus Haushalten handelt es sich um einen überlassungspflichtigen Abfall, für dessen gesetzeskonforme Sammlung und Verwertung ein Entsorgungsweg durch die Stadt Potsdam vorgehalten werden muss. Aktuell sind an 121 öffentlichen Standplätzen Sammelcontainer für Alttextilien aufgestellt bzw. auf den Standplätzen für Altglascontainer mit integriert.

Der derzeitige Vertragspartner für das Einsammeln, Befördern und die fachgerechte Verwertung von Alttextilien aus der Landeshauptstadt Potsdam (LHP) ist die Firma FWS aus Bremen. Die Firma FWS GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und Mitglied im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. sowie im Fachverband für Textilrecycling. Mit der Firma FWS hat die LHP ein Unternehmen gebunden, dass umfangreiche nationale und internationale Erfahrungen auf dem Gebiet der Alttextilsammlung besitzt.

Neben der eigenen Altkleidersammlung der Stadt Potsdam sind darüber hinaus auch gemeinnützige Sammlungen in Potsdam tätig, z. B. DRK Kleiderannahmestelle, Suppenküche, Oxfam, Malteser. Hier können Sie auch ihre Alttextilien abgeben.

Die derzeitige Situation hinsichtlich Überfüllungen und Plünderungen von Altkleidercontainern ist der Stadt bekannt.

Aufgrund von Grundstücksverkäufen, Denkmalschutzrichtlinien (Babelsberg) und Vandalismus mussten einige Standorte für Altkleidercontainer aufgegeben werden. Dies führt zu einer Verlagerung von Alttextilmengen in die nächstgelegenen Altkleidercontainer. Damit auch für diese zusätzlichen Alttextilmengen an den vorhandenen Standorten genügend Kapazitäten vorhanden sind, wurden dort zusätzliche Altkleidercontainer aufgestellt. Dies betrifft z. B. die Standorte Plantagenplatz (Babelsberg), In der Feldmark (Golm) und Ludwig-Boltzmann-Straße (Bornstedt). Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten somit 12 zusätzliche Altkleidercontainer im Stadtgebiet aufgestellt.

Ein weiterer Grund für das hohe Alttextilaufkommen ist der Anstieg der Bevölkerung in Potsdam, verbunden mit dem Bau von privaten Wohnkomplexen. Aufgrund der Grundstücksverhältnisse ist eine Aufstellung von Wertstoffcontainern (Glas und Altkleider) oft nicht möglich bzw. erwünscht.

Zu berücksichtigen ist aber auch das Verhalten einzelner Bürger, die ihre Altkleider nicht in die Altkleidercontainer füllen, sondern einfach davor ablagern. Auch die vermehrte Plünderung von Altkleidercontainern ist ein Problem, welches zu Verunreinigungen an den Standorten führt. Eine strafrechtliche Verfolgung ist kaum möglich, da keine Hinweise zu den Personen angezeigt werden. Um die Plünderungen zu unterbinden, wird in den nächsten Wochen ein sogenannter Diebstahlschutz an besonders betroffenen Altkleidercontainern angebracht.

1.2.2019 Vielen Dank für Ihr Anliegen. Es wurde zur Bearbeitung und Beantwortung an den zuständigen Bereich weitergeleitet. 

 

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