Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 106 Anliegen eingetragen.

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Nahverkehrsplanung kurz- bis mittelfristig

ID:73055

Zum von der Stadtverwaltung vorgetragenen Nahverkehrsplan folgende Anmerkungen: Der Umbau des Bahnhofs Marquardt muß unbedingt gleichzeitig mit dem Bau eines Fuß-Radfahrertunnels einhergehen, weil ansonsten weiterhin Gehbehinderte, Familien mit Kinderwagen und auch Radfahrer weitgehend von der Nutzung des ÖPNV am Bahnhof ausgeschlossen sind. Es soll sich doch alles rechnen! Aber wie, wenn Nutzung behindert wird! Weiterhin sollte angestrebt werden, dass der Umbau mit dem Umzug des ersten Bewohners in Krampnitz abgeschlossen ist, damit jeder seine Mobilität von Anfang an dahingehend optimieren kann. Bei der DB ist also nicht nur ein Interesse an einer Untertunnelung anzumelden. Diese Maßnahme ist einzufordern, damit der Umbau des Bahnhofs seinen Zweck erfüllt. In diesem Zusammenhang kann auch nicht hingenommen werden, dass der Radweg Fahrland/Bahnhof Marquardt erst bis Ende 2030 fertiggestellt werden soll, wie vom Land BRB in Aussicht gestellt. Diese Trasse gehört zum dringenden Bedarf! Wenn Krampnitzbebauung, dann auch gleichzeitig diese Trasse. Das ist vom Land einzufordern und nicht nur als Interessensmeldung zu deklarieren. In ersten Konzeptentwürfen hatte die Stadtverwaltung doch ohnehin selbst dieser Trasse eine hohe Priorität eingeräumt. Als kurzfristige Lösung beim ÖPNV in Potsdams Norden, sollte ein "Buskreisverkehr" eingeführt werden, der in kurzer Taktung Fahrland, Satzkorn, Uetz und Paaren abfährt mit Anschluß an Bahnhof Marquardt. Zum Schluß eine weitere Anmerkung, die man sich zunutze machen sollte: Im Referat 43 ÖPNV, Eisenbahnen des BRB-Verkehrsministeriums steht ausdrücklich vermerkt, dass der demographischen Entwicklung und einer sozialen, wirtschaftlichen sowie nachhaltigen Gestaltung des Nahverkehrssystems im Interesse der Fahrgäste zu genügen ist. Barrierefreien Reiseketten ist besonderes Augenmerk zu widmen. Es sollte unmissverständlich eingefordert werden, was man sich selbst auf die Fahnen geschrieben hat.

03.07.2018
Marquardt, Potsdamer Norden

 Antwort der Kommune:

Vielen Dank für Ihr Anliegen. Es wurde von dem zuständigen Fachbereich zur Kenntnis genommen und berücksichtigt.

 

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Nahverkehrsplan-Verschlechterung der Verbindung Spandau-Potsdam

ID:73009

Bisher gab es mit der Busverbindung 638 Berlin-Spandau bis zum Potsdamer Hauptbahnhof eine zumindest tagsüber günstige Direktverbindung, die ich gern genutzt habe, um von Groß Glienicke in die Potsdamer Innenstadt zu fahren. Mit dem Umsteigen am Campus Jungfernsee verlängert sich die Fahrzeit zwar auf den ersten Blick nicht erheblich, oft sind es aber gerade die 10 Minuten, die fehlen, um einen Termin in Potsdam wahrzunehmen und man müsste erheblich früher losfahren. Ganz unattraktiv wird dann die Rückfahrt nach Groß Glienicke, da man nicht nur umsteigen muss, sondern der Bus 638 bereits am frühen Abend nur noch selten fährt. Die Folge: In unserem Umfeld nutzen die Menschen vermehrt das Auto. Um die Groß Glienicker für den ÖPNV zu gewinnen, müssten wieder vermehrt Busse nach Potsdam durchfahren, auch ein besserer Takt, gerade am Abend und am Wochenende, wäre sinnvoll.

02.07.2018

 Antwort der Kommune:

5.7.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal.  Das Anliegen bezüglich der von Ihnen angesprochenen Verbesserungen für den öffentlichen Personennahverkehr in den Potsdamer Norden (insbesondere zwischen nach Groß Glienicke) wurde bereits intensiv in den politischen Gremien der Landeshauptstadt Potsdam diskutiert.

Mittlerweile hat die Stadtverordnetenversammlung am 6. Juni 2018 einen Beschluss zu dem Thema gefasst, der wie folgt lautet:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt rasche Verbesserungen der ÖPNV-Verbindung von Groß Glienicke in die Potsdamer City zu veranlassen.
Über die eingeleiteten Maßnahmen und die Auswirkungen hinsichtlich Fahrgastzahlen, Fahrgastzufriedenheit und Fahrtzeiten bis zum Hauptbahnhof ist dem Ortsbeirat Groß Glienicke und dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr bis Juni 2018 Bericht zu erstatten.
Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen zu berücksichtigen:
1. Die Straßenbahnen, die Anschluss an Busse nach Groß Glienicke haben, sind in ihrer Fahrzielanzeige entsprechend zu kennzeichnen.
2. Die vorhandenen Lauflichtanzeigen an den größeren Haltestellen sind mit der Angabe zu ergänzen, welche Straßenbahnen direkten Anschluss nach Groß Glienicke haben.
3. Es ist zu prüfen, ob es nachmittags weitere Spitzenzeiten der Fahrgastbelegung gibt, für die eine Wiedereinrichtung direkter Busverbindung bis zum Hauptbahnhof zusätzlich zur Straßenbahn gerechtfertigt werden kann sowie in den Abendstunden, wo der Bus nur einmal stündlich fährt.
4. Die Umsteigebeziehung am Campus Jungfernsee ist zu verbessern. Den Fahrgästen ist ein direkter Umstieg in die weiterfahrenden Fahrzeuge zu ermöglichen.
5. Die Unterstellmöglichkeit für auf Anschluss wartende Fahrgäste ist zu verbessern.
6. Die Möglichkeit zu prüfen ein barrierefreies WC zu bauen und die Möglichkeit zu prüfen eine Verkaufseinrichtung (Kiosk/Automat) zu errichten.

Dieser Beschluss ist öffentlich bekannt und kann online eingesehen werden unter http://svm002.potsdam/bi/vo021.asp

 

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Ein-und Ausfahrt Campus Jungfernsee

ID:72915

Sehr geehrte Verwaltung, die Verkehrssituation am Übergang ( Straßenbahn) zum Campus funktioniert nicht. Die Wartezeit ist zu lang, der Verkehr stockt. Es wäre auch von Potsdam Richtung Fahrland eine Linksabbiegerspur erforderlich. So wie es jetzt geregelt ist, muss der gesamte fließende Verkehr stadtauswärts anhalten, wenn eine Straßenbahn kommt. Außerdem frage ich mich, wenn das Neubaugebiet komplett bewohnt ist: Wie soll das Wegkommen morgens bei so vielen Bewohner nur durch diese schmale Ein-und Ausfahrt bewältigt werden, da sind lange Staus vorprogrammiert. Nur eine Einfahrt ( jetztiger Zugang) und eine Ausfahrt Richtung SAP wäre sinnvoll (Einbahnstraßensystem wie im Campus schon vorgesehen). Außerdem bitte ich Sie zu prüfen, wie die Einbahnstraßen im Baugebiet geführt werden sollen. So wie es jetzt vorgesehen ist, werden die Hausnummern der Emmy-Noether-Strasse gegen die Fahrtrichtung gezählt, das ist nicht logisch. Ich habe gestern festgestellt, dass die Mauer mit roter Farbe beschmutzt wurde. Wer entfernt diese und wann?

01.07.2018
Campus Jungfernsee Tramstation: Jungfernsee Belvedere

 Antwort der Kommune:

23.7.2018 Vielen Dank für ihre Hinweise.

Die Steuerung der Lichtsignalanlage wird voraussichtlich in der nächsten Woche angepasst. Dadurch sollten die Wartezeiten reduziert werden.
Die Anlage eines stadtauswärtigen Rechtsabbiegestreifens ist aus baulichen Gründen nicht möglich gewesen.
Für die zu erwartenden Verkehre ins und aus dem Gebiet ist die Leistungsfähigkeit grundsätzlich nachgewiesen. Bei Problemen in der Abwicklung werden wir die Lichtsignalanlage ggf. optimieren. Die Breite der Zufahrt entspricht den Vorgaben für die Anbindung eines reinen Wohngebietes in dem größtenteils PKW zu erwarten sind.
Ziel war die Trennung der motorisierten Verkehre vom Wohngebiet und Gewerbegebiet. Aus diesem Grund existieren separate Anbindungen. Es sollen keine Verkehr des Gewerbegebietes durch das Wohngebiet fahren.
Die Einbahnstraßen im Baugebiet wurden eingerichtet, um die Baustellenverkehre in den Wohngebietsstraßen abwickeln zu können. Die Fahrbahnbreiten und Kurvenradien sind nicht für einen Begegnungsfall LKW-LKW ausgelegt. Nach Beendigung der Bautätigkeit werden die Einbahnstraßen wieder aufgehoben.
Die Mauer befindet sich im Privatbesitz und muss vom Eigentümer unterhalten werden.

 

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