Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 117 Anliegen eingetragen.

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Veröffentlichungen von Meldungen im Maerker zum Thema Sperrmüll

ID:61299

Ich schätze den Maerker und Ihre Arbeit sehr. Gerade die offene transparente Möglichkeit, Probleme zu aufzuzeigen und Ihre schnelle Reaktion hat für Bürger sehr viele Vorteile. Man konnte sein Problem melden oder recherchieren, ob es bereits jemand gemeldet hatte und sehen, wann es wie gelöst wurde. In ganz wenigen Fällen erfolgt eine Kürzung oder Nichtveröffentlichung von Meldungen. Wenn ich allerdings Ihre Antwort zu der Meldung ID 60612 als Anwohner dieser Stadt lese, bin ich sehr erstaunt. Auf Grund von „Mehraufwand“ wird hier darum gebeten auf weitere Meldungen „zu verzichten“ und man teilt gleich mit, keine weiteren Meldungen mehr „zu veröffentlichen“. Ihr Rat ist sicherlich aus praktischen Gründen nachvollziehbar. Denken Sie nicht, dass Ihre Antwort beim Bürger das Gefühl hinterlässt, das Spermüll-Problem im Schlaatz ist so gross, wir haben keine Lösung und resigniert und möchten die Öffentlichkeit das nicht unbedingt mitteilen? Sollte es nicht Sinn des Maerker sein, dass Potsdamer Bürger ihrer Stadtverwaltung jedes Problem offen und transparent aufzeigen können und keine „Vorauswahl“ oder „Zensur“ stattfindet? Sollte im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit es nicht auch Ziel des Maerker sein, Bürger dazu zu ermuntern, Missstände zu melden und Vertrauen in die Stadtverwaltung aufzubauen? Sollte man im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nicht Anwohnern, Medienvertretern, Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und Kandidaten der anstehenden Oberbürgermeisterwahl die Gelegenheit zu geben, im Maerker geschilderte Probleme ungefiltert und unzensiert zu lesen, um sich vielleicht ein eigenes Bild über die Sorgen der Bürger und die Art und Weise des Umgangs hiermit machen?

19.01.2018

 Antwort der Kommune:

25.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal.

Die Landeshauptstadt Potsdam nutzt den Maerker  seit 2010, um transparent die Hinweise aus der Einwohnerschaft zu bearbeiten und um schnelle Problemlösungen herbeizuführen. Bei dem genannten Hinweis mit der ID 60612 haben wir darum gebeten die vielen Hinweise zu Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz möglichst in einer E-Mail zu bündeln und direkt an den bearbeitenden Bereich zu übersenden. Damit wollen wir sicherstellen, noch schneller und effizienter handlungsfähig zu sein.

Beim Maerker und auch beim MaerkerPlus wird keine Vorauswahl oder Filterung vorgenommen. Alle Hinweise im Maerker werden veröffentlicht, sofern sie den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen und sich gemäß der Netiquette verhalten wird. Im MaerkerPlus können die Eintragenden selbst entscheiden, ob das Anliegen veröffentlicht werden soll oder nicht.

Wie auch in der Beantwortung des Hinweises auf dem Maerker-Portal beschrieben, ist sich die Landeshauptstadt Potsdam der besonderen Problematik von Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz bewusst und handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, um dem Problem entgegenzuwirken.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Eine internationale Kunstmesse für Potsdam

ID:61243

Das Museum Barberini ist ein Publikumsmagnet und ein echter Image-Gewinn für die Stadt Potsdam. Um den Kunststandort Potsdam weiter auszubauen, könnte man eine internationale Kunstmesse ins Leben rufen - wie die Art Basel oder Art Miami. Als Ausstellungsort würde sich hierfür vielleicht das Schloss Babelsberg anbieten.

18.01.2018
Potsdam

 Antwort der Kommune:

22.2.2018 Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Für internationale Impulse sorgt neben dem vielfältigen überregional und international ausgerichteten Ausstellungsprogramm Potsdamer Kunsteinrichtungen die Programme „Artists-in-Residence am PIK“ und "Curators in Residence Potsdam". Jährlich sind wechselnd international renommierte Künstler*innen in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zu Gast in Potsdam. Darüber hinaus bringt der erst kürzlich erstmals vergebene 1. Potsdamer Kuratorenpreis international aufstrebende Nachwuchskuratoren als "Curator in Residence" in die Landeshauptstadt. Neben der weiten Strahlkraft vom Museum Barberini stärkt u.a. die zweijährlich in der Schiffbauergasse stattfindende Art Brandenburg die Wahrnehmung der Landeshauptstadt Potsdam als Kunststandort. Das der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angehörige Schloss Babelsberg wird in den kommenden Jahren weiter umfänglich restauriert.

1.2.2018 Vielen Dank für diese Idee. Sie wurde zur weiteren Verwendung an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet .

 

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kostenloses Wassertaxi

ID:61242

Den zunehmenden Verkehr kann Potsdam kaum mehr verkraften. Potsdam wächst. Neue Stadtteile entstehen - z..B. in Kampritz, auf dem Plattner Camous am Jungfernsee. Viele Wohngebiete in Potsdam liegen zudem in Wassernähe. Unser Vorschlag wäre, das Potsdamer Wassertaxi intensiver zu nutzen. Hierzu müssten die Wassertaxis öfter fahren und für die Bürger kostenlos sein.

18.01.2018
Potsdam

 Antwort der Kommune:

Das Wassertaxi wird betrieben durch die Weiße Flotte Potsdam GmbH.

Die Landeshauptstadt Potsdam (LHP) ist mit einem Geschäftsanteil von 1,85 % an der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) beteiligt und gemäß § 3b des VBB-Gesellschaftsvertrages dazu verpflichtet:

...nach Kräften darauf hinzuwirken, dass die auf ihrem Gebiet tätigen, in ihrem Mehrheitsbesitz befindlichen oder von ihnen finanziell unterstützen Verkehrsunternehmen (Verbundverkehrsunternehmen) den im Verkehrsverbund anzuwendenden Kooperationsvertrag (einschließlich des darin genannten Einnahmeaufteilungsvertrages) mit der Gesellschaft (VBB) abschließen. Der Kooperationsvertrag verpflichtet die Verkehrsunternehmen wiederum, auf seinen öffentlichen Linien den Verbundtarif sowie die gemeinsamen Tarifbestimmungen und besonderen Beförderungsbedingungen des Verbundes anzuwenden“.

Entsprechend wären die Zustimmung der übrigen 19 Gesellschafter des VBB sowie die Änderung des Kooperationsvertrages für eine Integration der Weißen Flotte in das ÖPNV-Netz der LHP notwendig.

Alle am Verbund beteiligten Verkehrsunternehmen erzielen entsprechend des jeweils gültigen VBB-Tarifes Bruttofahrgeldeinnahmen und erhalten einen Ausgleich gemäß dem festgesetzten VBB-Einnahmeaufteilungsschlüssel. Die Weiße Flotte Potsdam GmbH ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, an dem die LHP nicht beteiligt ist. Zudem ist sie kein VBB-Kooperationspartner. Für die LHP hätte die Eingliederung der Weißen Flotte Potsdam GmbH in das ÖPNV-System unmittelbar die notwendige Kompensation der dort erhobenen bzw. der mit Weiße Flotte Potsdam GmbH zu vereinbarenden Ausgleichszahlungen zur Folge.

Gemäß des vorgebrachten Vorschlags soll das Angebot der Weißen Flotte Potsdam GmbH, bzw. die Wassertaxen, eine zusätzliche Ergänzung zum städtischen Verkehrsnetz sein und dieses somit entlasten. Aufgrund der relativ geringen Geschwindigkeiten des Wassertaxis und den damit einhergehenden langen Reisezeiten auf den Wasserwegen muss jedoch davon ausgegangen werden, dass ein solches Angebot vorrangig touristischen Zwecken dienlich sein kann.

Die Abgrenzung zwischen der touristischen Nutzung und der ÖPNV-Nutzung des Wassertaxis ist nur bedingt möglich. Hier ist zu befürchten, dass die LHP abweichend von der Gewährleistung des öffentlichen Verkehrs gemäß § 2 Abs. 2 Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) auch Kompensation für ein privatwirtschaftliches und touristisches Angebot leisten würde.

 

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