Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 110 Anliegen eingetragen.

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Müll am Schlaatz

ID:70142

Ich denke dieses Portal hat nur Sinn wenn sich nach Bürgerhinweisen etwas ändert - dies ist nach Hinweisen zum Müll und zu Biotonnen am Schlaatz NICHT DER FALL ! Deshalb unterstütze ich den Beitrag vom 23.5.

26.05.2018

 Antwort der Kommune:

1.6.2018 Vielen Dank für Ihren Eintrag auf dem MaerkerPlus-Portal.

Der Landeshauptstadt Potsdam ist dieses Problem am Schlaatz bewusst und hat bereits viele Maßnahmen umgesetzt, um den illegalen Sperrmüllablagerungen entgegenzuwirken. Diese wurden in den Anliegen mit ID 56351 und ID 60600 bereits ausführlich dargestellt.

Leider ist es der Stadt nicht möglich, rund um die Uhr mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu sein und Kontrollen durchzuführen.

Illegale Sperrmüllablagerungen können aber jederzeit an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger gemeldet werden, sodass die Entsorgung beauftragt werden kann.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Müll am Schlaatz /Grauenhaftes Umfeld

ID:69922

Der Schlaatz könnte eigentlich ein lebenswertes Wohngebiet sein -oder werden-, wenn nicht überall der Sperrmüll und Dreck liegen würde! Nur wenige Ecken sind davon ausgenommen [...]! Ein besonderer Brennpunkt ist der Bisamkiez / Ecke Biberkiez . Trotz Beschilderung der verbotenen Müllablagerung entsteht täglich (schon wenig später nach einer Entsorgung) ein neuer Müllberg. Bautechnisch (Anordnung der Wohnblöcke und des Zugangsbereiches) ist dieser Müllablagerungsplatz durch Fehlplanung seitens der Stadt erzwungen, also steht die Stadt auch in der Verantwortung, sie kennt die Vermieter der umliegenden Blöcke und die Lebensgewohnheiten [...]. Hier müssen Lösungen her, eine wöchentliche Beräumung auf Kosten der Viermieter wäre eine Möglichkeit! [...] (Entsprechend der Nutzungsbedingungen des MaerkerPlus wurde das Anliegen zur Veröffentlichung gekürzt.)

23.05.2018
Bisamkiez/ Biberkiez 36 gegenüber Hausfront Bisamkiez 24

 Antwort der Kommune:

4.7.2018 Die Probleme mit Ordnung und Sauberkeit im Wohngebiet am Schlaatz beschäftigen die Landeshauptstadt Potsdam sowie die Wohnungsunternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren gleichermaßen. Gemeinsam sind die Akteure vor Ort auch zukünftig intensiv bemüht dieses Problem verstärkt anzugehen und umfassende Lösungen zu erarbeiten.

Im Oktober 2017 führte der Arbeitskreis StadtSpuren in Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam eine Visionenwerkstatt für die Schlaatz durch. Ziel der Visionenwerkstatt war es, für die in den 1980er Jahren entstandene Plattenbausiedlung eine starke und attraktive Vision im Sinne eines Leitbildes zu erarbeiten, die den inhaltlichen Anstoß für eine anschließende integrierte Planung geben sollte. Das Thema Ordnung und Sauberkeit wurde von anwesenden Bewohnern als dringende fortlaufende Maßnahme definiert.
Am 30. Januar 2018 gab es unter Beteiligung der Wohnungsunternehmen einen Vor-Ort-Termin am Biberkiez. Dort wurde der entschieden, das im vergangenen Jahr abgestimmte Vorgehen und die durchgeführten Maßnahmen auf den ganzen Stadtteil zu übertragen. Dafür wurde es als erforderlich angesehen, alle mit dem Thema Ordnung und Sauberkeit betreffenden Akteure zu einem gemeinsamen Workshop einzuladen.
In Vorbereitung dessen wurden zahlreiche Gespräche geführt, um die Sicht aller Beteiligten auf die Probleme und deren Handlungsspielräume kennen zu lernen, aber auch Verfahrensweisen zu verstehen.

Am 19.04.2018 fand unter breiter Beteiligung der vor Ort ansässigen Wohnungsunternehmen bzw. -genossenschaften, diversen Bereichen der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Vertretern der sozialen Akteure am Schlaatz sowie der STEP ein Workshop statt.

Die unten in Auszügen angeführten Maßnahmen wurden mit allen teilnehmenden Akteuren diskutiert und Zuständigkeiten zugeordnet. Zusätzlich zu den bereits hohen Ansatz an Einsätzen wurden weitere Maßnahmen bereits eingeleitet.
Zudem wurde weitere Ziele und Maßnahmen für das Thema Sicherheit und Ordnung sowie Freiraum auf der Akteurskonferenz Am Schlaatz (04.05.2018, Bürgerhaus Schlaatz) konkretisiert. Im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzept Soziale Stadt Am Schlaatz sollen diese in eine langfristige Strategie eingebunden und deren Umsetztung kontinuierlich gewahrt bleiben. Im September erfolgt einen weiteren Termin in erweiterter Konstellation, um den Stand der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen zu besprechen.

1. Prüfung Müllstandorte:
- Bauliche Beschaffenheit, Auslastung ggf. Anpassung
- Erschweren/Unterbinden der Zugänglichkeit von außen: Poller, Einhausung, Beleuchtung
- Einhausung der Müllstandsplätze, insb. Einhausung der Biotonnen
2. Durchführung von Sauberkeitsaktionen (z.B. Frühjahresputz, Müll-Aktion etc.)
3. Stärkung Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Umweltbildung (u.a. Nutzung der Stadtteilzeitung TauZone zur Setzung von Themen rund um Ordnung & Sauberkeit; Zusammenarbeit mit Kitas und Grundschulen, Streetwork etc.)
4. Ausbau der Neumieter-Informationen (Begrüßungspaket)
5. Prüfung Aufstellen von Sperrmüll-Containern an zentralen Orten
6. Prüfung Erhöhung Anzahl der Hundekottütenspender
7. Prüfung und ggf. Anpassung der Leerungszyklen der Abfallbehälter
8. Aufklärung zu den Anliegerpflichten der Gewerbetreibenden
9. Prüfung Kennzeichnung / Erkennbarkeit öffentlicher Flächen – auch hinsichtlich deren Nutzung
10. Prüfung der Herrichtung öffentlicher Flächen für andere Nutzungen
11. Prüfung Satzungsänderung hinsichtlich Mitführung von Hundekottüten als Pflicht
12. Prüfung Einführung „akteursunabhängiger“ Kümmerer vor Ort („Kiezhausmeister“)
13. Prüfung verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt (Anzahl Personal)
14. Testweise Änderung der Reinigungsklasse für den Stadtplatz für 2-3 Monate mit Dokumentation. Anschließend Evaluation
15. „Alkoholkonsum am REWE im Zentrum“:
- Prüfung einer Ausweichfläche am REWE-Markt im Zentrum
- Prüfung der Einrichtung einer Alkoholverbotszone am Markt zw. 22 und 6 Uhr
- Prüfung der Aufstellung einer öffentlichen Toilette
- Prüfung der Anzahl und ggf. Ergänzung der Abfallbehälter, insbesondere am Marktplatz und um REWE herum
16. Prüfung Einhausung der Spielplätze zum Schutz vor Hunden
17. Prüfung Aufstellen einer legalen Sprayerwand
18. Sportplatz: Einbindung der Streetworker im Kampf gegen Vandalismus und Erhöhung der Sauberkeit

24.5.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Park and Ride für Flixbus

ID:69896

Hallo liebe Stadtmitarbeiter , ist es möglich das die Stadt an der Wendeschleife von der Linie 96 einen Ankunftsort für Fern- und Reisebusse ermöglicht. Zum einen wird der Pendelverkehr in und durch die Stadt verringert. Die Menschen können mit der Linie 96 anreisen, zum anderen wird die Attraktivität für den Norden Potsdams und für die Stadt Potsdam erhöht. Da momentan ein Verreisen mit der DB und Fernbus nur über Berlin möglich ist. Was eine erheblich längere Reisezeit bedeutet. Dieser Vorschlag könnte ja von der Stadt Potsdam in Erwägung gezogen werden. MfG

22.05.2018

Konrad-Zuse-Ring
10

 Antwort der Kommune:

13.7.2018 Derzeit liegen der Landeshauptstadt Potsdam keine Informationen vor, wonach eine der Betreiber von Fern- und Reisebussen eine Linie über die Tram-Endhaltestelle am Campus Jungfernsee zu führen plant. Bislang wurden die Routen durch das Stadtgebiet Potsdam nicht in Betracht gezogen. Vielmehr wird seitens der Betreiber angestrebt, möglichst auf direktem Weg über die Autobahnen von und nach Berlin zu fahren. Lediglich die Haltestellen Potsdam Hauptbahnhof und Stern-Center werden bislang angefahren.

23.5.2018 Vielen Dank für Ihren Vorschlag auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde an den zuständigen Fachbereich zur Bearbeitung weitergeleitet.

 

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