Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 91 Anliegen eingetragen.

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Moschee / Freitagsgebet

ID:61389

In der PNN vom 4.8.2017 las ich dass als Ersatz für die viel zu klein gewordene Moschee Am Kanal ein ehemaliges Heizhaus in der Umgebung der alten Moschee gefunden wurde und dass die Freitagsgebete ab Herbst dort und nicht mehr in der Biosphäre stattfinden würden. Ist es richtig dass die Freitagsgebete jetzt aber weiter in der Biosphäre stattfinden und dass die Stadt dafür jedes mal 1500€ zahlt?

20.01.2018

 Antwort der Kommune:

16.2.2018 Bis zum Sommer 2016 gab es für den Verein der Muslime in Potsdam keine Lösung des Raumproblems. Eine intensive Suche der Verwaltung gemeinsam mit dem Verein der Muslime hatte zuvor keine geeigneten Räume ergeben. Da das Freitagsgebet der Muslime ein zentraler Anker in der Religion ist, kam es zeitweilig vor, dass sich Betende auf dem Gehweg vor den derzeitigen Räumen Am Kanal versammelten und außerhalb der Vereinsräume, auf dem öffentlichen Fußweg, beteten. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz der Gesundheit der Betenden besonders in den kalten Monaten wurde deshalb die Orangerie in der Biosphäre angemietet. Der Verein der Muslime weicht nun für seine Freitagsgebete dorthin aus.

Es ist richtig, dass die Biosphäre für die Anmietung der Räume der Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskosten in Höhe von rund 1.515 Euro berechnet; die Landeshauptstadt Potsdam wird dabei durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur durch eine anteilige Finanzierung maßgeblich unterstützt.

Im vergangenen Sommer wurde gemeinsam mit dem Verein der Muslime die Idee entwickelt, ein Heizhaus, das sich am Standort der aktuellen Vereinsräume Am Kanal befindet zur Erweiterung zu nutzen. Im Moment wird das Heizhaus mit erforderlichen Reparatur- und Instandsetzungen für eine Nutzung als Vereinsraum vorbereitet.

1.2.2018 Vielen Dank für die Anfrage. Sie wurde zur Beantwortung an den zuständigen Bereich weitergeleitet. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Veröffentlichungen von Meldungen im Maerker zum Thema Sperrmüll

ID:61299

Ich schätze den Maerker und Ihre Arbeit sehr. Gerade die offene transparente Möglichkeit, Probleme zu aufzuzeigen und Ihre schnelle Reaktion hat für Bürger sehr viele Vorteile. Man konnte sein Problem melden oder recherchieren, ob es bereits jemand gemeldet hatte und sehen, wann es wie gelöst wurde. In ganz wenigen Fällen erfolgt eine Kürzung oder Nichtveröffentlichung von Meldungen. Wenn ich allerdings Ihre Antwort zu der Meldung ID 60612 als Anwohner dieser Stadt lese, bin ich sehr erstaunt. Auf Grund von „Mehraufwand“ wird hier darum gebeten auf weitere Meldungen „zu verzichten“ und man teilt gleich mit, keine weiteren Meldungen mehr „zu veröffentlichen“. Ihr Rat ist sicherlich aus praktischen Gründen nachvollziehbar. Denken Sie nicht, dass Ihre Antwort beim Bürger das Gefühl hinterlässt, das Spermüll-Problem im Schlaatz ist so gross, wir haben keine Lösung und resigniert und möchten die Öffentlichkeit das nicht unbedingt mitteilen? Sollte es nicht Sinn des Maerker sein, dass Potsdamer Bürger ihrer Stadtverwaltung jedes Problem offen und transparent aufzeigen können und keine „Vorauswahl“ oder „Zensur“ stattfindet? Sollte im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit es nicht auch Ziel des Maerker sein, Bürger dazu zu ermuntern, Missstände zu melden und Vertrauen in die Stadtverwaltung aufzubauen? Sollte man im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nicht Anwohnern, Medienvertretern, Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und Kandidaten der anstehenden Oberbürgermeisterwahl die Gelegenheit zu geben, im Maerker geschilderte Probleme ungefiltert und unzensiert zu lesen, um sich vielleicht ein eigenes Bild über die Sorgen der Bürger und die Art und Weise des Umgangs hiermit machen?

19.01.2018

 Antwort der Kommune:

25.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal.

Die Landeshauptstadt Potsdam nutzt den Maerker  seit 2010, um transparent die Hinweise aus der Einwohnerschaft zu bearbeiten und um schnelle Problemlösungen herbeizuführen. Bei dem genannten Hinweis mit der ID 60612 haben wir darum gebeten die vielen Hinweise zu Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz möglichst in einer E-Mail zu bündeln und direkt an den bearbeitenden Bereich zu übersenden. Damit wollen wir sicherstellen, noch schneller und effizienter handlungsfähig zu sein.

Beim Maerker und auch beim MaerkerPlus wird keine Vorauswahl oder Filterung vorgenommen. Alle Hinweise im Maerker werden veröffentlicht, sofern sie den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen und sich gemäß der Netiquette verhalten wird. Im MaerkerPlus können die Eintragenden selbst entscheiden, ob das Anliegen veröffentlicht werden soll oder nicht.

Wie auch in der Beantwortung des Hinweises auf dem Maerker-Portal beschrieben, ist sich die Landeshauptstadt Potsdam der besonderen Problematik von Sperrmüllablagerungen im Stadtteil Schlaatz bewusst und handelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, um dem Problem entgegenzuwirken.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Eine internationale Kunstmesse für Potsdam

ID:61243

Das Museum Barberini ist ein Publikumsmagnet und ein echter Image-Gewinn für die Stadt Potsdam. Um den Kunststandort Potsdam weiter auszubauen, könnte man eine internationale Kunstmesse ins Leben rufen - wie die Art Basel oder Art Miami. Als Ausstellungsort würde sich hierfür vielleicht das Schloss Babelsberg anbieten.

18.01.2018
Potsdam

 Antwort der Kommune:

22.2.2018 Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Für internationale Impulse sorgt neben dem vielfältigen überregional und international ausgerichteten Ausstellungsprogramm Potsdamer Kunsteinrichtungen die Programme „Artists-in-Residence am PIK“ und "Curators in Residence Potsdam". Jährlich sind wechselnd international renommierte Künstler*innen in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zu Gast in Potsdam. Darüber hinaus bringt der erst kürzlich erstmals vergebene 1. Potsdamer Kuratorenpreis international aufstrebende Nachwuchskuratoren als "Curator in Residence" in die Landeshauptstadt. Neben der weiten Strahlkraft vom Museum Barberini stärkt u.a. die zweijährlich in der Schiffbauergasse stattfindende Art Brandenburg die Wahrnehmung der Landeshauptstadt Potsdam als Kunststandort. Das der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angehörige Schloss Babelsberg wird in den kommenden Jahren weiter umfänglich restauriert.

1.2.2018 Vielen Dank für diese Idee. Sie wurde zur weiteren Verwendung an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet .

 

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31