Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

Es sind aktuell 62 Anliegen eingetragen.

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Baumfällungen in Babelberg

ID:85195

[...] Am 23.10.2018 standen große Arbeitsmaschinen mit der Aufschrift „Landschaftspflege“ vor dem Haus und weg waren die ca. 90 Jahre alten Bäume. In der Straße wurden inzwischen etliche alte, und nach meinem Dafürhalten, gesunde und vitale Bäume gefällt. [...] Wir sind entsetzt, wie man hier gegen die betroffenen, und ständig zur Kasse geforderten Bürger vorgeht. Wir haben die Bäume ständig gepflegt und gewässert - auch ohne eingetragene Baumpatenschaften. Wir hätten uns in diesem Sommer viel Wasser und Geld sparen können, wenn wir die Planungen gekannt hätten. Es gibt weder Veröffentlichungen zu dieser Vorgehensweise, noch eine Information an die Betroffenen. Wir fordern eine Erklärung, ob es Fällgenehmigungen zu all diesen Bäumen gibt und in welcher Form die Ausgleichspflanzungen vorgenommen werden. (Auf Grundlage der Nutzungsbedingungen des MaerkerPlus wurde der Text zur Veröffentlichung gekürzt.)

03.12.2018
Bruno-H.-Bürgel-Straße, 14482 Potsdam

 Antwort der Kommune:

19.2.2019 Sowohl der die durchgeführten Baumpflegearbeiten als auch jedweden Fällungen lag ausschließlich die Verpflichtung zur Verkehrssicherheit zugrunde. Der Maßnahme lagen zum Teil Einschätzungen qualifizierte Mitarbeiter der LHP bzw. eines öbv Baumsachverständigen zu Grunde. Die Eingriffe wurden als notwendig und alternativlos betrachtet.

Die in der Straße verbliebenen, in der Tat deutlich vorgeschädigten Birken sind unter Beobachtung. Jedem Hinweis aus der Bevölkerung wird nachgegangen, wenigstens 1x im Jahr wird die Straße durch einen Baumsachverständigen begangen. Sollten sich erforderliche Maßnahmen abzeichnen, werden diese nach unseren Möglichkeiten und Vorgaben umgesetzt.

Information an Anwohner bei anstehenden Baumarbeiten sind vor dem Hintergrund der schieren Masse und Einsätze nicht vorgesehen. Eine Beteiligung des Naturschutzes und der gebotenen Instanzen hat selbstverständlich stattgefunden, ebenfalls selbstverständlich lag eine Genehmigung vor.

Nachpflanzungen sind derzeit nicht vorgesehen, da in der Straße jeweils im Grünstreifen die Wasser- bzw. Gasleitung liegt und hierfür von den Medienunterhaltern keine Freigabe zur Überpflanzung erteilt wird.

18.1.2019 Vielen Dank für das Anliegen.

Die Entfernung der Stummel (Stubben) der vor längerer Zeit gefällten kleineren Bäume, die noch immer aus dem Boden ragen und beim Überqueren der Straße Stolperfallen darstellen, ist für Januar 2019 beauftragt.

14.12.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. Es wurde an den zuständigen Fachbereich zur Bearbeitung übermittelt.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Fußgängerampel Berliner Straße/Ecke Rembrandtstraße

ID:85079

Zwei Dinge fallen negativ auf im Zusammenhang mit den Betrieb dieser Ampel: (1) Wenn der Bus 316 aus Wannsee und die Tram 93 aus der Innenstadt nahezu gleichzeitig an ihren Endstationen ankommen, bekommt meistens der Bus "grün" und die Tram muss in der Berliner Straße stehen und kann nicht in den Bereich der Endhaltestellen einfahren. Diese Regelung erscheint absolut sinnfrei und ist wenig fahrgastfreundlich, da der Wendebereich des Busses und das Einfahrtgleis der Tram keinerlei Berührungspunkte haben. Ein Zusammenstoß zwischen Bus und Tram ist also auch dann ausgeschlossen, wenn für beide die Fahrt gleichzeitig freigegeben wird. Mein Vorschlag: Eine entsprechende Änderung der Ampelschaltung. (2) Es ist wegen des geringen Verkehrs und aus Gründen des Energie Sparens kaum einzusehen, warum diese Ampel nachts nicht ausgeschaltet wird, also zu den Zeiten ohne Tramverkehr. Völlig unverständlich ist aber, warum die Ampel in sehr kurzen Abständen ständig auf "rot" für die Berliner Straße umschaltet, obwohl keinerlei Fußgänger unterwegs sind. Oder ist hier von einem Defekt der Ampel auszugehen?

02.12.2018

 Antwort der Kommune:

18.12.2018 Vielen Dank für Ihre Nachricht zur Ampelschaltung an der Berliner Straße/Rembrandtstraße. Um die Verkehrssicherheit im eingleisigen Abschnitt gewähren zur können sind die jeweiligen Fahrsignale gegeneinander gesichert. Die Freigabe bekommt das Fahrzeug, dass sich zuerst angemeldet hat. In den einschlägigen Richtlinien zum Betrieb von Lichtsignalanlagen wird ein ganztägiger Betrieb empfohlen. Von dieser Empfehlung soll nur in Ausnahmefällen abgewichen werden. Für diese Lichtsignalanlage wurde durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde ein ganztägiger Betrieb angeordnet. Die Freigabe der Fußgängersignale erfolgt nur auf Anforderung. Es kann sich daher um einen technischen Defekt handeln, wenn die Lichtsignalanlage regelmäßig, scheinbar ohne Anforderung, umschaltet. Das werden wir durch unseren Wartungsbetrieb überprüfen lassen.

13.12.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

Beschreibung

Datum/Ort/Foto

Keine Mülltrennung

ID:85028

[...] Wer kontrolliert, was mit Biomüll passiert bei jenen Potsdamern, die keine Biotonne bestellt haben? Wer kontrolliert, ob Müll auch wirklich getrennt wird? (Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde der Text zur Veröffentlichung gekürzt.)

29.11.2018

 Antwort der Kommune:

19.12.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen. Wie Sie richtig bemerken, ist das Trennen der Abfälle in Potsdam Pflicht. Die Abfalltrennung ist im § 7 der Satzung über die Abfallentsorgung der Landeshauptstadt Potsdam (Abfallentsorgungssatzung) vom 13.12.2016 geregelt. Auch die Trennung von biologisch verwertbaren Abfällen (Bioabfällen) ist dort festgelegt.

Nach §5 Abs. 2. Nr. 1 kann sich ein Grundstückseigentümer vom Anschluss- bzw. Benutzungszwang durch den Nachweis der Eigenkompostierung der Bioabfälle zwar befreien lassen, verpflichtet sich aber gleichzeitig damit sämtliche auf dem Grundstück anfallende Bioabfälle (einzige Ausnahme tierische Abfälle) über den Kompost zu verwerten.

Der Bereich öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger behält sich vor, die Abfallbehälter der Grundstücke, welche eine Eigenkompostierung angemeldet haben zu jeder Zeit entsprechend zu überprüfen. Dies erfolgt stichprobenhaft im gesamten Stadtgebiet.

Für eine zielgerichtete Prüfung ist es erforderlich, dass Sie die genauen Anschriften benennen. Ihre Hinweise können Sie direkt an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger senden.

13.12.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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