Ihre Anliegen in Potsdam


MaerkerPlus „Ihr Anliegen“ dient, so wie der Name schon sagt, dem Vorbringen kommunaler Anliegen. Dieser Bereich soll Ihnen insbesondere dazu dienen, Hinweise und Anregungen an die Verwaltung heranzutragen, aber auch Kritik zu üben. Sie können selbst entscheiden, ob Ihr Anliegen öffentlich oder nicht öffentlich behandelt werden soll.

„Ihr Anliegen“ ist für alle nutzbar, auch anonym. Eine persönliche Antwort erfolgt, sofern Kontaktdaten angegeben wurden und sich gemäß der Netiquette verhalten wird.

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Biotonne

ID:59532

In der Vergangenheit ist festzustellen, dass Anwohner im Wohngebiet Schlaatz die braunen Biomüll-Tonnen unsachgemäß befüllen. Aus fast jeder der Tonnen ragen Kunststoff-Tüten mit „normalem Hausmüll“. Es entsteht ein weiteres Problem dadurch, dass regelmäßig die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes mit einem Fahrzeug vor Ort erscheinen, den Deckel der Tonne öffnen, augenscheinlich die unsachgemäße Befüllung feststellen, den Deckel wieder schließen und die Tonne randvoll stehenlassen. Hiernach bleibt die teilweise mit Bio- und Restmüll gefüllte Tonne tage-, örtlich sogar wochenlang ungelernt stehen. Anwohner legen weiteren Biomüll neben der Tonne ab oder entsorgen ihn in der schwarzen Restmüll-Tonne. Eigenen Beobachtungen und Gesprächen mit vielen Potsdamern nach, funktioniert in den Innenstadtnahen Wohngebieten das System der Biotonne. Im Wohngebiet Schlaatz wird das Projekt Biotonne allerdings nicht angenommen, sogar ignoriert oder abgelehnt. Die Kenntnis und die Bereitschaft Biomüll separat zu sammeln und zu entsorgen ist nicht vorhanden. Ich bitte Sie um Maßnahmen, o. g. Probleme nachhaltig zu lösen.

28.12.2017
Potsdam, Wohngebiet Schlaatz

 Antwort der Kommune:

16.1.2018 Im Jahr 2016 wurde in Potsdam flächendeckend die Biotonne eingeführt. Im Rahmen der Einführung der Biotonne wurde in allen Stadtteilen über die Biotonne durch Öffentlichkeitsarbeit informiert. Der Stadtteil Schlaatz wurde vorab sogar als Pilotgebiet für die Einführung der Biotonne ausgewählt.
Somit fanden dort verstärkt Informationsveranstaltungen statt, es wurden z.B. vor-Ort-Beratungen durchgeführt,  Vorsortiergefäße und Biopapiertüten ausgehändigt und  Informationen im Stadteilmagazin veröffentlicht.
Auch nach der Pilotphase, im Laufe der Jahre 2016 und 2017, wurden weitere Kampagnen und Maßnahmen durchgeführt, um den Potsdamern die Biotonne näher zu bringen.
So wurde den Genossenschaften u.a. Plakate für die Hausflure und die Müllstandplätze zur Verfügung gestellt. Für jede Abfallfraktion wurden Aufkleber mit Piktogrammen für die Abfallbehälter erstellt. Weiterhin wurden Trennhilfen auf 10 Sprachen herausgegeben und es  fanden weitere vor Ort Beratungen statt.
Mit den Wohnungsgenossenschaften steht der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger regelmäßig in Kontakt und es werden Probleme besprochen, so auch das Thema falsch befüllter Biotonnen. In Kooperation mit den Wohnungsgenossenschaften wird auch weiterhin kontinuierlich daran gearbeitet, dass Trennverhalten aller Potsdamer zu verbessern.

8.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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verschlechtertes Angebot

ID:59136

In einem aktuellen Beitrag schreiben Sie "Jeder Kfz-Fahrer aus Potsdam und auch aus dem Umland sollte prüfen, ob es für den täglichen Arbeitsweg nicht bereits jetzt zumutbare Alternativen gibt und diese auch nutzen". Das würde ich ja sehr gerne tun, wenn sich für mich nicht seit dem letzten Fahrplanwechsel das Verkehrsangebot erheblich verschlechtert hätte. Ich wohne im unmittelbaren Einzugsgebiet der Haltestelle Hannes-Meyer-Straße und arbeite (ja, das soll es geben) im Bereich der Steinstraße. Bisher konnte ich im regelmäßigen 20-Minuten-Takt (im Berufsverkehr sogar noch häufiger) bis zum Johannes-Kepler-Platz mit der Tram 92 durchfahren und dort in den Bus umsteigen. Nun steht mir zwar im Berufsverkehr noch die alle 20 min verkehrende Linie 92 zur Verfügung, in den anderen Zeiten und während der Schulferien fährt die Tram 92 aber gar nicht mehr über den Bisamkiez hinaus. Dies stellt für die Anlieger der Linie 92 eine erhebliche Verschlechterung dar - zumal somit auch das Fahren zum Stern-Center umständlicher geworden ist. Selbstverständlich steht uns die nunmehr im Hauptverkehr alle 10 min verkehrende Linie 96 zur Verfügung. Es ist aber schon ein riesiger Unterschied, ob man statt zur Hannes-Meyer-Straße entweder zum Volkspark oder zum Campus Fachhochschule laufen muss, um eine über den Bisamkiez hinausfahrende Tram erwischen zu können. Das Ganze wäre ja auch noch erträglich, wenn die Übergänge zwischen der Linie 96 und den Buslinien 118 sowie 694 am Johannes-Kepler-Platz funtionieren würden. Mir ist aber letzte Woche Mittwoch bei der Fahrt zur Arbeit der Bus 118 vor der Nase weggefahren (obwohl eigentlich 7 Minuten Übergang von der Tram 96 waren), sodass ich auf den nächsten Bus der Linie 694 warten musste. Die Krönung war jedoch die Heimfahrt am selben Tage. Der Bus 694 kam wie üblich ein paar Minuten zu spät, sodass die Tram 96 genau in dem Moment am Johannes-Kepler-Platz wegfuhr, als die vom Bus kommenden Umsteiger den Bahnsteig erreichten (sehr "zuvorkommender" Tramfahrer). Ausgerechnet zu dieser Zeit (gegen 20 Uhr) erfolgte dann auch der Übergang vom vielgepriesenen 10-Minuten-Takt der Linie 96 auf den 20-Minuten-Takt, sodass erst die 20 Minuten später fahrende Tram 96 wieder über den Platz der Einheit hinausfuhr. Eine Tram der Linie 92 hätte diese lange Wartezeit natürlich verkürzen können - nur fährt die Linie zu dieser Zeit nur noch zwischen Hauptbahnhof und Kirschallee. Diese zwei Erlebnisse an einem Tag, die jeweils zu atemberaubenden Fahrzeiten von deutlich mehr als 1 Stunde führten (mit dem Auto bin ich ohne Stau ca. 20 min und selbst im dicksten Berufsverkehr am Nachmittag nur selten mehr als 35 - 40 min unterwegs) können mich nun gerade nicht für das dauerhafte Benutzen des ÖPNV gewinnen. Eine "zumutbare Alternative" ist aus meiner Sicht nur möglich, wenn die Linien 92 und 96 im Wechsel (jede im 20-Minuten-Takt) über den Bisamkiez hinausfahren und die Anschlüsse am Johannes-Kepler-Platz besser funktionieren.

19.12.2017
Linie 92 nach dem Fahrplanwechsel

 Antwort der Kommune:

16.1.2018 Folgend die Antwort der ViP:

Wir haben das Anliegen an die Abteilung der Verkehrsplanung weitergeleitet.

Bezüglich des Taktes der Linie 92 ist zu sagen, dass sich die Fahrzeiten in den Ferien und der Nebenverkehrszeit lediglich um 4 Minuten im Vergleich zur Hauptverkehrszeit verlängert. Trotz der verlängerten Fahrtzeit von statt 40 Minuten auf 45 Minuten ist dies noch annehmbarer als die verstopften Straßen. In den Zeiten von 5:30 Uhr bis 08:30 und 12 Uhr bis 18 Uhr fährt die Linie 92 auch weiterhin bis zum Johannes-Kepler-Platz. Somit kann ein Großteil der Pendler auch weiterhin den ÖPNV nutzen.

Eine Weiterführung der Linie 92 hinaus bis zur Marie-Juchacz-Str. ist aus dem Grund der Taktung in der Nebenverkehrszeit nicht möglich, da in diesem Fall auf der Sternstrecke ein 5/15 Minuten Takt entsteht. (Zum Verständnis – die 92 fährt fünf Minuten versetzt zur 96.) Derzeit besteht ein 10 Minuten Takt zur Nebenverkehrszeit. Ein krummer Takt wäre für viele Fahrgäste eine Verschlechterung.

Wir haben Verständnis für den Wunsch die Fahrverbindung/Taktung so beizubehalten, wie sie bis zum Fahrplanwechsel bestanden hat. Es gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, attraktive Fahrmöglichkeiten mit dichten Fahrplantakten anzubieten. Andererseits sind wir zu einer wirtschaftlichen Betriebsführung verpflichtet; diese ist angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen unerlässlich. Der Fahrplan wird daher immer ein Kompromiss zwischen den Wünschen der Kunden sowie den Möglichkeiten der Stadt und des Verkehrsunternehmens sein.  Es ist ein Verkehrsnetz aufzubauen, dass für einen möglichst großen Teil der Kunden ein akzeptables Angebot mit sich bringt. Das schließt u.a. ein Umsteigen zwischen verschiedenen Linien mit ein.

Nach 20 Uhr dauert es aufgrund der geringeren Taktzeiten der meisten Linien und der damit verbundenen längeren Umstiege offenkundig länger. Aufgrund der vielen bestehenden Verbindungen im Spätverkehr, die unter einander Anschluss besitzen und zusätzlich an den Hauptbahnhof gebunden sind, ist leider nicht jede Wunschverbindung realisierbar.

Für die Zukunft wünschen wir auch weiterhin eine gute Fahrt mit unseren Verkehrsmitteln.

11.1.2018 Vielen Dank für Ihre Hinweise. Sie wurden an den zuständigen Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) weitergegeben.

8.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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Kompensation Baumfällungen Nuthestraße und Fäll- und Nachpflanzbilanz in der Stadt Potsdam

ID:59140

In der Anfrage 12/SV/0651 vom 9.10.2012 geht es um die Kompensationsbilanz im Zuge des Ausbaus der Nuthestraße in Potsdam. Damals bestand ein Kompensationsdefizit von 134 Baumpflanzungen. Wo und wann wurden diese fehlenden Bäume nach gepflanzt? In der Antwort der dritten Frage der Anfrage 12/SV/0651 wurde die Fäll- und Nachpflanzbilanz der letzten zehn Jahre auf öffentlichen Grund, insbesondere bei Bäumen in städtischen Grünanlagen und im Straßenbegleitgrün, zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt. Wie ist die Fäll- und Nachpflanzbilanz auf privaten und öffentlichen Grund, insbesondere bei Bäumen in städtischen Grünanlagen und im Straßenbegleitgrün seit Führung eines Baumkatasters oder einer Statistik?

19.12.2017

 Antwort der Kommune:

22.2.2018 In dem Erläuterungsbericht des mit der Planung beauftragten Büros wurde Folgendes festgestellt: "Die durch das Vorhaben „Ausbau der Nuthestraße - L 40“ beeinträchtigten Funktionen des Naturhaushaltes und Landschaftsbildes wurden vollständig ausgeglichen bzw. ersetzt.". Demnach ist ein vollständiger Ausgleich erfolgt.

8.1.2018 Vielen Dank für Ihr Anliegen auf dem MaerkerPlus-Portal. Es wurde in die Bearbeitung aufgenommen.

 

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